Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Emotionen.
Ihre Methoden zielen darauf ab, das innere Gleichgewicht von Yin und Yang sowie den harmonischen Fluss der Lebensenergie (Qi) zu fördern.
Jede Behandlung wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
TCM umfasst ein breites Spektrum an bewährten Behandlungsmethoden, darunter Akupunktur, Tuina-Massage, Ernährungslehre und Qi Gong.
Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und langfristig Gesundheit und Wohlbefinden zu stärken.
Die genannten Methoden werden in der TCM traditionell eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, das Immunsystem zu stärken, Stress abzubauen, Verdauung und Schlaf zu harmonisieren und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.
Sie verstehen sich als ganzheitliche, komplementäre Verfahren, die schulmedizinische Behandlungen ergänzen können.
Hinweis: Die Traditionelle Chinesische Medizin wird als ergänzende Therapie praktiziert und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Erkrankungen veröffentlicht, bei denen die Wirksamkeit der Akupunktur wissenschaftlich belegt ist. Dazu zählen unter anderem Migräne, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen, Stress und vieles mehr.
In meiner Praxis orientiere ich mich an diesen anerkannten Standards, um Ihnen eine bestmögliche und individuell abgestimmte Behandlung zu bieten.
Feine, sterile Nadeln stimulieren ausgewählte Punkte auf den Meridianen.
Dabei werden die fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) sowie die Zang-Fu-Organsysteme berücksichtigt.
Diese ganzheitliche Sicht ermöglicht es, Funktionskreise auszugleichen, den Energiefluss zu harmonisieren und so vielfältige Beschwerden positiv zu beeinflussen.
Über die Ohrmuschel, die als Mikrosystem den gesamten Körper abbildet, lassen sich bestimmte Punkte gezielt stimulieren.
Dies kann ergänzend zur Körperakupunktur angewendet werden, zum Beispiel bei Stress, Schlafproblemen oder Schmerzen.
Tuina ist eine traditionelle chinesische manuelle Therapie. Mit Griffen, Dehnungen und Akupressur wird der Energiefluss in den Meridianen angeregt, Muskulatur gelockert und der Stoffwechsel unterstützt.
Tuina wirkt ausgleichend und fördert Entspannung sowie Beweglichkeit.
Moxibustion ist eine traditionelle Wärmebehandlung innerhalb der TCM.
Dabei wird getrockneter Beifuß (Moxa) über bestimmten Akupunkturpunkten oder -arealen abgebrannt, um gezielt wärmende Energie zuzuführen.
Diese sanfte Wärme regt den Qi-Fluss an, fördert die Durchblutung und kann Schmerzen lindern, das Immunsystem stärken und den Körper insgesamt vitalisieren.
Mit einem glatten Schaber aus Horn oder Stein wird die Haut sanft ausgestrichen.
Diese Technik fördert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen und unterstützt den Stoffwechsel.
Beim Schröpfen werden Gläser kurzzeitig erwärmt und auf die Haut gesetzt, wodurch ein Unterdruck entsteht.
Durch den Unterdruck wird die Haut sanft angesaugt, was die Durchblutung fördert, Muskelverspannungen löst und den Stoffwechsel anregt – ganz ohne den Einsatz von Hitze.
Die Behandlung der Meridiane – der energetischen Leitbahnen des Körpers – kann mit Nadeln, manuellen Techniken oder Moxa erfolgen.
Ziel ist es, den freien Fluss von Qi und Blut zu fördern und damit das natürliche Gleichgewicht des Organismus zu stabilisieren.